Über uns
Liebe Freundinnen, Liebe Freunde,
es ist bitter mit ansehen zu müssen, dass die SPD trotz der Schlammschlacht in der CSU um die Nachfolge Stoibers nicht in der Lage war, aus ihrem Tief herauszukommen. Mittelfristig muss es Ziel der BayernSPD sein, die absolute Mehrheit der CSU zu brechen, ja auch in Bayern Regierungsverantwortung zu übernehmen.
Um dies zu erreichen, müssen wir die pragmatischen und bürgernahen Kräfte in unserer Partei stärken. „Die Schwäche der bayerischen SPD kommt von ihrer Schwäche“ (Christian Ude, Frankfurter Rundschau 07.04.2007). Dies gilt es zu ändern. Es gibt in Bayern ein großes Potential für eine reformorientierte und zupackende Sozialdemokratie. Vor allem in den Kommunen verfügt die BayernSPD über einen enormen Reichtum an erfolgreichen und in der Bevölkerung verankerten Politikern.
Diesem “kommunalen Gold” wird allerdings viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Man kann manchmal sogar den Eindruck gewinnen, dass diese Verankerung den betroffenen Genossinnen und Genossen bei der Vergabe von Parteiämtern eher zum Nachteil gereicht wird.
Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass große Teile unserer Partei mit der ideologisch verengten Politik und einseitigen Personalrekrutierung unzufrieden sind und sich zurückgezogen haben.
Die BayernSPD kann mehr. Um die schweigende Mehrheit zu aktivieren, neue Mitglieder für die SPD zu gewinnen und den Wähler zu überzeugen, ist es an der Zeit, zu handeln.
Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt hat bewiesen, wie die SPD mit pragmatischer Politik erfolgreich sein kann. Seinem Politikverständnis fühlen wir uns verpflichtet.


